Gedenkhalle

TrauerBox

Das Kondolenzgeschenk mit viel Herz – die TrauerBox

Ein Trauerfall im Familien- oder Freundeskreis?
Wie helfen, was sagen, was schreiben oder was tun?

Mit der TrauerBox haben Angehörige die Möglichkeit auf eine besondere und nachhaltige Art die Anteilnahme bei einem Todesfall zu vermitteln. Kondolenzgeschenke zur Trauer sind immer ein Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls, ein Zeichen dafür, dass man die Hinterbliebenen in schweren Zeiten nicht alleine lässt.

Wer einen lieben Menschen verloren hat, ist dankbar für jede Hilfe bei den vielen Erledigungen, die mit einem Todesfall zusammenhängen.
Im Begleitbuch der TrauerBox „Trauer – Verstehen & Ausdrücken“ findet der Leser wertvolle Informationen und Hilfen für die ersten Stunden, Tage, Wochen oder Monate nach einem Trauerfall. Das Buch ist so gestaltet, dass es immer wieder zur Hand genommen werden kann und häufig auftretende Fragen während der Trauerzeit beantwortet. Die Themen Sterben und Tod, das letzte Fest, das erste Trauerjahr sowie alte und neue Rituale in der Trauer werden in fünf kurzen und leicht verständlichen Kapiteln vorgestellt.

Ein wichtiger Schritt im Trauerprozess ist es, Erinnerungen an den Verstorbenen zuzulassen und neu zu ordnen. Jedes Erinnern integriert den Verlust in das neue Leben des Trauernden und gibt dem Verstorbenen hier seinen Platz. Daher enthält die TrauerBox verschiedene Begleitgegenstände wie einen Ballon, ein Stoffherz, Lichttüten, einen auf allen Materialien schreibenden Stift, ein Tagebuch sowie einen Satinaufbewahrungsbeutel und ermutigt mit vielen Anregungen im Begleitbuch zum kreativen Gestalten der Erinnerungen an den verstorbenen Menschen. Die Autorin berücksichtigt dabei das Gesamtbild der Familie, so werden auch Informationen und Anregungen für das Thema „Trauern mit Kindern“ berücksichtigt.

In der TrauerBox können z.B. Fotos vom Verstorbenen, von der Beerdigung, Trauerkarten, Gegenstände oder Aufzeichnungen einen besonderen Platz erhalten. So wird sich die TrauerBox in der Trauerzeit individuell verändern, genau wie der Trauerschmerz. Detaillierte Informationen zur TrauerBox und dessen Inhalten finden Sie dazu auf der Webseite www.trauerbox.com

 

Über die Autorin, Nancy Föhse (geb. 1977):
Auf Grund mehrerer schicksalhafter eigener familiärer Verlusterfahrungen in den letzten Jahren, beschäftigt sich die Autorin sehr stark mit dem Thema Trauer. So ist in Zusammenarbeit mit Fachleuten namhafter Fachverbände und Institutionen aus den Bereichen Gesundheitspflege, Palliativ- und Hospizbereich, Bestattung, Psychologen und Trauerbegleitern das Projekt TrauerBox entstanden. Dieses wird von der Bernburgerin eigenständig finanziert, mit dem Ziel, ein nachhaltiges und ganzheitliches Hilfsangebot für alle Menschen in Trauer sowie für verschiedene Personengruppen welche Menschen in Trauer begleiten, zur Verfügung zu stellen. 
Die Inhalte der TrauerBox orientieren sich an den Empfehlungen und Meinungen der modernen Trauerbegleitung sowie an den Erfahrungen der eigenen Trauergeschichte der Autorin.

DREI LITER TOD

Juliane Uhl

 

Der Tod! Mal ganz offen gesprochen …

Nach der Lektüre des neuen Buches DREI LITER TOD – Mein Leben im Krematorium ist es kein Problem mehr, mal ganz entspannt über den Tod nachzudenken.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Tod ist aber auch ein grausiges Thema. Wahlweise assoziiert man es mit gruseligen Leichen oder der ungeliebten eigenen Vergänglichkeit. Eigentlich will keiner so richtig darüber reden. Doch wenn das Gespräch darauf kommt, hat jeder etwas zu erzählen. Der Tod ist überall, wir werden alle sterben.

In Film und Fernsehen sind täglich Tote zu sehen, in Büchern werden Menschen ermordet und Computerhelden erschießen sich gegenseitig. Überall sieht man tote Menschen, aber der richtige, der echte Tod, der uns erwartet, den nehmen wir nicht wahr. Das Thema vermeiden wir lieber, darüber spricht man nicht.

Juliane Uhl sieht das anders und schaut ganz genau hin. Die Soziologin arbeitet in einem Krematorium in Halle. Sie  hat mehr Tote um sich, als jeder Bestatter. In ihrem Buch DREI LITER TOD – Mein Leben im Krematorium beschreibt sie, was tot sein in Deutschland eigentlich bedeutet. Ihre Erfahrungen sind spannend, informativ, sehr emotional und manchmal auch witzig. Selten hat jemand so lebendig und klar über den Tod geschrieben. Das Buch ist keine Hilfe für Menschen, die gerade trauern. In seiner Klarheit, der sehr konkreten Wortwahl und den Bildern, die im Kopf entstehen, ist es der Eisbrecher für das Tabuthema Tod. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, es ergreift den Leser und nimmt ihn mit. „DREI LITER TOD sollte nie ein Fachbuch werden, sondern eine Geschichte vom Tod, die unterhält“, sagt die junge Autorin, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in Halle (Saale) lebt.

DREI LITER TOD ist ein unterhaltsames und fesselndes Buch über das Lebensende. Und es ist das, was der verstorbene US-amerikanische Professor Randy Pausch einen HEAD FAKE nennt, eine mentale Täuschung: Denn eigentlich geht es in DREI LITER TOD vor allem um eines, um das Leben.

Abschied von Selina

Miranda Rathmann

 

Buchbeschreibung:

Wie ist es eine Sternenmama zu sein? Was denkt und fühlt man, wenn man sein Kind verliert?
Ich bin 12-fache Sternenmama - ich weiß es.
Sternenkinder gibt es in jeder Gesellschaftsschicht und in jeder Altersgruppe.
Jeder kann zum Betroffenen werden. Und jeder Nicht-Betroffene steht dem
ganzen hilflos gegenüber.
Meine Gedichte beschreiben, was in uns betroffenen Müttern vorgeht,
wie wir uns fühlen, was wir denken.
Mit meinem Buch möchte ich betroffene Eltern, aber auch deren soziales Umfeld
wie Familie, Freunde, Kollegen usw. ansprechen.
Durch mein Buch kann zwischen ihnen eine Basis zum Gespräch geschaffen werden,
in dem Raum für die Trauer und den Schmerz ist.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ein Kind zu verlieren, hinterlässt einen Schmerz in uns, der wohl niemals mehr ganz vergeht.

Vergessen jedoch sind diese Sternenkinder nie. Sie leben in uns weiter, sind ein Teil von uns, allgegenwärtig da.

Wir, die hier mit diesem schweren Verlust weiterleben müssen, fühlen uns oft allein und unverstanden mit unserem Schmerz. Wir sind neidisch und eifersüchtig auf all die anderen Menschen, die diesen Kummer nie kennen lernen mussten, die glücklich mit ihrem Kind, ihren Kindern zusammen leben.

Wir durchlaufen in unserer Trauer fünf Phasen, um sie zu verarbeiten. Zuerst wollen wir nicht wahrhaben, was passiert ist, wir leugnen es, verdrängen es. Danach kommt die Wut, der Zorn, die Angst. Wir werden ruhelos, finden keinen Schlaf, suchen nach den Gründen bzw. nach einem Schuldigen. In der dritten Phase handeln wir, z.B. bieten wir Gott unser Leben für das unseres Kindes an. Nun erst folgt die eigentliche Trauer, oftmals verbunden mit tiefen Depressionen. Und zum Schluss folgt das Loslassen, das Akzeptieren des Unvermeidlichen.

Mit diesen Gedichten und Kurzgeschichten habe ich meine Trauer über meine verlorenen Kinder verarbeitet.