Gedenkhalle

Zitate und Sprüche

Hier finden Sie eine stetig wachsende Sammlung von Zitaten und Sprüchen großer Dichter und Denker zu den Themen "Tod", "Sterben" und "Trauern". Auch als Anregung für die Verfassung von Kondolenzschreiben.

Trauersprüche I

Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Michelangelo

 

Vorüber sind die Leidensstunden,
Du schließt die müden Augen zu.
Die schwere Zeit ist überwunden,
wir gönnen Dir die ewige Ruh’.

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

 

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen.
Lasst mir einen Platz zwischen euch,
so wie ich ihn im Leben hatte.

 

Wenn die Kraft zu Ende geht,
ist Erlösung eine Gnade.

 

Scheidet die Mutter aus dem Leben,
können Worte Trost kaum geben,
doch bleibt für alle Zeit,
die Liebe und die Dankbarkeit.

 

Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen.

 

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird vieles anders sein.

 

Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht nicht auf irgend einem Platz,
sondern im Herzen seiner Mitmenschen.

Albert Schweitzer

 

Wir sind dankbar für all die glücklichen Jahre,
die wir mit Dir verbringen durften.
In unseren Herzen lebst Du für immer.

 

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war,
ist nicht mehr.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.

 

Wer sie gekannt, weiß, was wir verloren!
Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird vieles anders sein.

 

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
Nur du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Als die Kraft zu Ende ging, war’s kein Sterben, war’s Erlösung.
Ein liebes Herz hat aufgehört zu schlagen.
Aus unserem Leben bist du gegangen, in unseren Herzen bleibst du.

Trauersprüche II

Und immer sind da Spuren Deines Lebens, Gedanken, Bilder
und Augenblicke - sie werden uns an Dich erinnern, uns
glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.

 

Ein Mensch, der uns verlässt,
ist wie eine Sonne, die versinkt.
Aber etwas von ihrem Licht bleibt
immer in unserem Herzen zurück.

 

Stets einfach war Dein Leben,
Du dachtest nie an Dich,
nur für Deinen Nächsten streben,
galt dir als höchste Pflicht.



Unter Blumen, unter Tränen, bettet man das Liebste ein,
und die stummen Tränen fragen, warum musste das schon sein.

 

Weinet nicht, ich hab’ es überwunden,
ich bin erlöst von Schmerz und Pein,
denkt gern zurück an mich in schönen Stunden
und lasst mich in Gedanken bei euch sein.

 

Wir wollen nicht trauern,
dass wir sie verloren,
sondern auch dankbar sein,
dass wir sie hatten.

 

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi

 

Glück erkennt man nicht, drinne man geboren.
Glück erkennt man, wenn man es verloren.

 

Fürsorglich und bescheiden war Dein Leben,
treu und fleißig Deine Hand,
Friede sei Dir nun gegeben,
ruhe sanft und habe Dank.

 

Wie schmerzlich war es, vor Dir zu stehen,
dem Leiden hilflos zuzusehen.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still und unvergessen.

 

Stets bescheiden, allen helfend,
so hat jeder Dich gekannt.
Ruhe sei Dir nun gegeben,
hab’ für alles tausend Dank.

 

Von dem, was du erkennen und messen willst,
musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit.
Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du,
wie hoch sich die Türme über die Häuser erheben.

Friedrich Nietzsche

 

Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur, mit dem
Unbegreiflichen zu leben.

 

Stets einfach war Dein Leben,
Du dachtest nie an Dich,
nur für Deine Nächsten streben,
galt Dir als höchste Pflicht.

 

Abschied nehmen heißt,
sich an die schönen Momente erinnern,
sie nicht vergessen und dankbar bewahren.

Trauersprüche III

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

 

Immer wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen,
Tränen rollen über unsere Wangen,
unsere Herzen halten dich gefangen,
so als wärst du nie gegangen.

 

Dich leiden sehen und nicht helfen können,
war für alle, die Dich liebten und achteten,
der größte Schmerz.

 

Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.
Was man tief im Herzen besitzt,
kann man durch den Tod nicht verlieren.
Ein liebevoller, herzensguter Mensch
lässt uns sehr traurig doch dankbar zurück.

 

Es ist so schwer,
wenn sich zwei Augen schließen,
zwei Hände ruh’n, die einst so froh geschafft
und still und heimlich Tränen fließen,
ein gutes Herz wird nun zur Ruh’ gebracht.

 

Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stern den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht,
Mütter leben fort auf ihre Weise.

 

Bescheiden im Leben,
geduldig im Leid,
so bist Du gegangen,
für alle Zeit.



Das Leben gibt, das Leben nimmt,
es geht den Weg, den Gott bestimmt.
Er führt durch Glück, er führt durch Leid,
es hat alles seine Zeit.



Dein Leben war ein großes Sorgen, war Arbeit,
Liebe und Verstehn, war wie ein heller Sommermorgen
– und dann ein stilles Von-uns-Gehen.

 

Deinen Garten hast Du gehegt und gepflegt,
angeln warst Du und als Pilzberater unterwegs.
Das Laufen war Deine große Leidenschaft,
bis Dir die Krankheit nahm jegliche Kraft.
Schmerzlich war es, vor Dir zu stehen,
Deinem Leiden hilflos zuzusehen.
Das Schicksal setzte hart Dir zu,
nun bist Du gegangen zur ewigen Ruh.

 

Ein Mutterherz, so lieb und gut,
für immer nun in Frieden ruht.
Du hast in deinem ganzen Leben
das Beste nur für uns gegeben.
Wir werden schmerzlich dich vermissen,
vergessen aber nimmermehr.

 

Liebe Mutti, schlaf in Frieden,
der Vati ging dir schon voraus.
Es ist für uns nur noch geblieben
ein stilles, leeres Elternhaus.
Wir können dir nichts mehr geben,
mit nichts mehr dich erfreuen,
als eine Hand voll Blumen
dir auf dein Grab zu streuen.

 

„Man sieht die Sonne langsam
untergehen und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.“

Franz Kafka

 

Wir trauern um Dich,
weil wir Dich verloren,
aber schätzen uns glücklich,
dass wir Dich besaßen.

 

Alles hat seine Zeit. Lettin statt.
Es gibt eine Zeit der Freude, des Glücks,
eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer
und eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.

Dichterworte

Dass wir erschraken, da du starbst, nein,
dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird
die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke

 

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

 

Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.

Rainer Maria Rilke


Herr: es ist Zeit.
Der Sommer war sehr groß.
Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Rainer Maria Rilke

 

Ich kam an deine Küste als ein Fremdling,
ich wohnte in deinem Hause als ein Gast,
ich verlasse deine Schwelle als ein Freund,
meine Erde.

Rabindranath Tagore

 

Und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise -
und die Reise ist zu Ende

Matthias Claudius

 

Alle, die in Schönheit gehn,
werden in Schönheit auferstehn.

Rainer Maria Rilke

 

Alles Getrennte findet sich wieder.

Friedrich Hölderlin

Philosophenworte

Verachte nicht den Tod,
sondern befreunde dich mit ihm,
da auch er eines von den Dingen ist,
die die Natur will.

Mark Aurel


Ich glaube,
dass wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn, 
von welchem unser Sonnenlicht 
nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer

 

Ihr, die ihr mich so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben, 
das ich beendet habe,
sondern auf das, welches ich beginne.

Aurelius Augustinus

 

Der Tod lächelt uns alle an, 
das einzige was man machen kann,
ist zurücklächeln!

Marcus Aurelius

 

Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen,
dessen andere Seite Auferstehung heißt.

Romano Guardini

 

Nicht den Tod sollte man fürchten,
sondern dass man nie beginnen wird, 
zu leben. 

Marcus Aurelius

Christlich

Haltet mich nicht auf,
denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben.
Lasst mich, dass ich zu meinem Herren ziehe.

Moses 24,56

 

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi

 

Ihr habt jetzt Trauer,
aber ich werde euch wiedersehen
und euer Herz wird sich freuen.

Johannes 16,22

 

Fürchte dich nicht,
denn ich habe dich erlöst.

Jesaja 43,1

 

Nun aber bleibet Glaube, Liebe, Hoffnung -
diese drei,
aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.

1. Kor. 13,13

 

Die richtig vor sich gewandelt sind,
kommen zum Frieden.

Jes. 52,2

 

Selig sind die reines Herzens sind,
denn sie werden Gott schauen.

Math. 5,8

Memento mori

Vergiss nicht, wie lange du schon die Verwirklichung deiner Grundsätze hinausschiebst. [...] Du musst doch endlich einmal begreifen, was das für ein Kosmos ist, von dem du ein Teil bist, und wer der Gestalter der Welt ist,  als dessen Ausstrahlung du ins Leben tratst. Dass dir nur eine einbegrenzte Spanne Zeit vergönnt ist; nutzt du sie nicht zur Erleuchtung deiner Seele, dann wird sie eines Tages verstrichen sein und du selbst dahin, und eine zweite Möglichkeit, wird dir nicht gegeben werden.

(Marc Aurel, Selbstbetrachtungen)

 

Geh ins Gericht mit dir, meine Seele, ja quäle dich nur! Mit dir zufrieden zu sein, wirst du bald keine Zeit mehr haben! Nur eine kurze Spanne ist jedem zugemessen, und du hast deinen Lauf schon fast vollendet.

(Marc Aurel, Selbstbetrachtungen)

Sonstige

Holder Engel schlummere süß,
deine Eltern weinen,
bis sie einst im Paradies
sich mit dir vereinen.


Wer einen Fluss überquert,
muss die eine Seite verlassen.

Mahatma Gandhi
 

Nicht verloren,
nur vorangegangen.

Michelangelo
 

Möglicherweise
ist ein Begräbnis unter Menschen
ein Hochzeitsfest
unter Engeln.

Khalil Gibran
 

Ihr glaubt,
eine Beerdigung zu besuchen,
aber in Wirklichkeit
kommt ihr zu einer Geburt.

Jostein Gaarder

 

Alles Vergängliche,
ist nur ein Gleichnis.
Das Unzugängliche,
hier wirds Ereignis.
Das Unbeschreibliche, hier ists getan -
Das Ewig - Weibliche -
zieht uns hinaus.

Chorus mysticus Finis

 

Über allen Gipfeln ist ruh -
In allen Wipfeln ruhest du.
Kaum ein Hauch -
Die Vöglein schweigen im Walde.
Warte nur,
bald ruhest auch du.

Johann Wolfgang von Goethe
 

Ich habe dich je und je geliebt,
darum habe ich dich zu mir gezogen,
aus lauter Güte.

Jerem. 31, 3

 

Die Liebe höret nimmer auf!

1. Kor. 13,8

 

Steh nicht weinend an meinem Grab,
denn ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.
Ich bin nicht fort.

Joyce Fossen